Das stärkste Bier der Welt kommt aus Deutschland – das war einmal … Dem mittelfränkischen Brauer Georg Tscheuschner gelang es 2012 ein Bier zu brauen, das einen um das zehnfache höheren Alkoholgehalt hat, als herkömmliche Biere. In seiner Brauerei in Grunzenhausen entwickelte er das „Schorschbock 57“ mit sage und schreibe 57,5 Prozent Alkohol. Seine Vermutung, dass „damit das obere Ende der Fahnenstange erreicht sein dürfte“, erwies sich allerdings schon bald als unzutreffend. Bereits 2013 wurde das Schorschbräu, das lediglich mit einer Auflage von 200 Flaschen und zu dem stolzen Preis von 200 Euro pro Flasche produziert worden war, von einem schottischen Konkurrenten überholt. Ob das „Snake Venom“ mit einem Alkoholgehalt von 67,5 Prozent allerdings die Regeln des deutschen Reinheitsgebots einhält ist fraglich. Nach Ansicht des 44-jährigen Tscheuschner ist es mit den natürlichen Zutaten wie Gerstenmalz und Hopfen nicht möglich eine höhere Alkoholkonzentration als 57,5 Prozent zu erreichen. Hier müsste dann künstlicher Zucker zum Einsatz kommen – ein absolutes No-Go für den Verfechter des deutschen Reinheitsgebots.

50 Pfund für ein Bier, so stark wie Absinth

Schlange bei der Ernte ihres GiftesDas schottische Bier „Snake Venom“, als stärkstes Bier der Welt, wurde in der Brauerei „Brewmeister“ von John McKenzie und Lewis Shand kreiert. Wohl wissend, dass ihre Landsleute sowohl Bier als auch Hochprozentiges zu schätzen wissen, wollten sie beides miteinander vereinen. Heraus kam ein Bier, das herkömmliches Starkbier, das gerade einmal um die 6,5 Prozent Alkohol enthält, weit hinter sich lässt. Das Bier trumpft mit 67,5 Prozent auf und kostet pro Flasche 50 Pfund.
Als stärkstes Bier der Welt löste bereits das zuvor unter dem Namen „Armageddon“ von McKenzie und Shand auf den Markt gebrachte Bier mit 65 Prozent das deutsche „Schorschbock 57“ ab. Das sei aber den meisten Schotten als stärkstes Bier der Welt nicht stark genug gewesen, so die beiden Brauer. Also musste ein noch stärkeres Bier her – und heraus kam „Snake Venom“. Einen ganzen Liter von dem starken Gebräu sollte man allerdings nicht trinken. Ein Etikett auf der Flasche warnt, dass „35 Milliliter vom Schlangengift pro Sitzung genug seien“. Die Frage, ob „Snake Venom“ als stärkstes Bier der Welt überhaupt noch nach Bier schmecken würde antworteten die beiden Schotten aus tiefster Überzeugung, dass es nach Hopfen und Malz, also nach Bier schmecken würde – und sogar sehr angenehm. Wer „Schorschbock 57“ oder „Snake Venom“ kaufen möchte, der findet im Internet den ein oder anderen Shop, der die starken Biere im Sortiment hat.

Ist alkoholfreies Bier in der Schwangerschaft erlaubt?

Alkoholfreies Bier genießt den Ruf gesünder zu sein, als herkömmliches Bier. Das Bier, das meist einen minimalen Alkoholgehalt aufweist, der allerdings unter 0,5 Prozent liegen muss, hat weniger Kalorien und ist daher auch bei Sportlern oder Schwangeren beliebt. Der Alkoholgehalt darf ruhigen Gewissens vernachlässigt werden, denn der tritt in ähnlicher Konzentration auch durch den Vergärungsprozess bei manchen Fruchtsäften auf. Betrinken kann man sich mit alkoholfreiem Bier definitiv nicht, dennoch sollten Schwangere nicht zu viel davon trinken.
Darüber hinaus gibt es Studien, die belegen, dass sich alkoholfreies Bier positiv auf das Immunsystem auswirkt. In alkoholfreiem Bier sind Polyphenole enthalten, die Viren und Bakterien abtöten, freie Radikale abfangen und eine entzündungshemmende Wirkung haben sollen. Ein Grund alkoholfreies Bier zu trinken ist dies dennoch nicht, denn Polyphenole findet man auch in anderen Lebensmitteln, wie zum Beispiel in Blaubeeren, Äpfeln, Auberginen und Zwiebeln.

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